Iris Mayr: “Die Kunst, Fragen zu stellen”
Der Kepler Salon Linz versteht sich als Diskursraum und „Schaufenster der Wissenschaften“. Das Gebäude in der Altstadt beherbergte einst die Wissenschaftsikone Johannes Kepler. Seit über drei Jahren wird dort diskutiert und auf erfrischende Art und Weise Wissen vermittelt. Iris Mayr ist Leiterin des Salons und für die Programmierung des Projekts verantwortlich, das aus der Kulturhauptstadt 2009 hervorging. Hat der Salon ein Erfolgs-geheimnis?
Werner Zangerle: „Die ganze Welt reinpacken!“
„Panto“ heißt das zweite Album des Saxophonisten und Komponisten Werner Zangerle und es kommt in dieser Woche auf den Markt! Live zu sehen sind “Werner Zangerle 4″ ab Dienstag in OÖ, Salzburg, Wien, Kärnten und Bayern. Ich kenne Werner schon seit über 15 Jahren und verfolge seine musikalische Laufbahn mit großem Interesse. Auf einem Zwischenstopp in Linz habe ich die Gelegenheit, mit ihm über das neue Album und sein Leben von und mit der Musik zu sprechen. Ums Geschäft ging es auch …
#interkultur
Interkultur ist kein neuer Begriff. Seit Mark Terkessidis’ Büchlein “Interkultur” (2010) hat er aber eine Art Neudeutung erfahren. Die KUPF (Kulturplattform Oberösterreich) hat sich dem Thema in einer aktuellen Diskussions- und Publikationsreihe gewidmet. Die hier versammelten Beiträge aus der KUPF-Zeitung und von dorf tv. geben einen guten Einblick in den Diskurs im Kontext des Kulturbereichs.
Markus Luger: “Ich könnte von dem Job leben.”
Die neuen Technologien stellen uns vor Herausforderungen, mit denen auch die Profession der Sozialarbeit zu kämpfen hat. Der Lebensraum ihres Klientels, vor allem jener von Jugendlichen, erweitert sich zumehmend in das Internet. So mancher Sozialarbeiter tut sich schwer, ihnen dorthin zu folgen. Markus Luger war bis 2011 Leiter der Videowerkstatt in der Factory, gründete die Social Media Guides und beschäftigt sich jetzt unter anderem mit progressiven Ansätzen der Jugend- und Medienarbeit.
Anleitung zum “Umgraben”
Vergangene Woche wurde die Ausschreibung für das Festival der Regionen 2013 publiziert, das im Juni 2013 unter dem Motto “Umgraben” in Eferding (OÖ) stattfinden wird. Jetzt ist bis 16. Mai 2012 Zeit, Projekte zu entwickeln. Es gilt, einige lockere Formalitäten einzuhalten, doch im wesentlichen ist Idee und Ambition Trumpf. Erfahrene KünstlerInnen wissen eh, was die Tücken einer Ausschreibung sind. Für jene, die sich nicht so sicher fühlen, vermittle ich nachfolgend aus meiner Erfahrung heraus einige Leitlinien.
Andere Heimat: vier Neue im Gespräch
“Durchs Reden kemman d’Leit zamm …” – heißt es doch so schön, wenn die integrative Kraft des Dialogs zur Debatte steht. Am 12. Februar wurde ich gemeinsam mit Vicy Schuster, Johanna Klement und Julia Müllegger* neu in den insgesamt neunköpfigen Vorstand der Kulturplattform OÖ gewählt. Der einleitende Spruch wirkt zwar einigermaßen verbraucht, dennoch taugt er als Devise für unser Kennenlerngespräch im Büro der KUPF. Hier lesen Sie “woher der Wind weht”.
Workshop-Start: Das Radio in die Schule?
… Irgendwann zieht mein Kollege ernsthaft in Zweifel, ob die “Digital Natives” überhaupt noch Interesse an einem Old-School-Medium wie dem Radio haben. Wie hat sich die mediale Alltagspraxis gewandelt? Ich muss eingestehen, dass ich das auch nicht weiß. Mich interessiert: “Wie kann man gemeinsam mit Jugendlichen einen Dialog zu dieser Frage starten?”. Als Dreh- und Angelpunkt für dieses Gespräch kommt uns das Smartphone in den Sinn. Klar. Im Prinzip ist das potentiell der einfache und alltägliche Zugang der Kids zur Medienproduktion.
Politisches Handeln: 10. Radio FRO Lehrredaktion
Radio FRO hat die 10. Ausgabe ihrer Lehrredaktion ausgeschrieben. Unglaublich, wie sich in dieser Zeit die Medienlandschaft gewandelt hat. Vor allem die Möglichkeiten, eigene Inhalte zu veröffentlichen, haben sich ungemein ausgeweitet. Dabei ist die Medien-produktion einfacher und irgendwie auch komplizierter geworden. Die Lehrredaktion 2012 ist eine journalistische Grundausbildung und widmet sich von März bis Juli den aktuellen Möglichkeiten medialer Partizipation.
Roland Laimer: maximal minimal
Roland Laimer ist Lehrer – und ein außergewöhnlicher Performer, der als Person mit seiner Kunst aber nicht in Verbindung gebracht werden möchte. Er sagt: “Es ist ein Kreuz mit dem Minimalismus!” und darüber möchte ich mich mit ihm unterhalten, als ich ihn Mitte Jänner in seiner Linzer Wohnung zum Gespräch treffe. In spartanisch-stilvollem Ambiente packe ich an seinem Esstisch aus den 50ern mein Smartphone aus, das als Aufnahmegerät fungiert und mir zu einem fließenden Einstieg ins Gespräch verhilft …
Mit Adjektiven knausern, Nomen hinterfragen!
Der PR-Doktor hat das “Jahr der ungewöhnlichen Formulierung” ausgerufen. Nachdem ich ein Anhänger des einfachen Worts bin habe ich mir dazu auch ein paar Gedanken gemacht. Der nachfolgende Brief ist in erster Linie an mich selbst gerichtet, kann aber hoffentlich von jedem für den eigenen Schreiballtag übernommen werden:
Lieber Schreiber,
















